Klassischer Hefezopf

Blog, Ganzjährig, Hefeteig, Rezepte • 11. März 2013
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Seit ich in der Schweiz wohne habe ich etwas ganz geniales im Supermarkt entdeckt – Zopfmehl! 

Ich habe schon sehr lange mein Herz an den guten Hefezopf verloren, egal in welcher Variante (z.B. diesen). So wurde an einem Samstag morgen das gute Zopfmehl genommen, das klassische Schweizer Rezept rausgekramt und losgebacken! 
Ich sags euch, diese herrliche Verbindung von Butter, warmer Milch und Hefe lässt mein Herz höher schlagen! Diese Geduldsproben beim ewigen Warten auf den Teig haben mich fast verrück gemacht, aber am Ende hat es sich voll und ganz gelohnt! Danach gab es fast jedes Wochenende Zopf zum Frühstück :-) 
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Ich habe mir natürlich auch die klassische Zopf Flecht Technik zu Herzen genommen und dieses bis zur Perfektion geübt! Und natürlich auch für euch festgehalten! Es ist einfacher als man denkt! 
 
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1. Zwei gleich lange Würste rollen.
2. Diese über Kreuz legen.
3. + 4. Nun von Wurst Nr.1 beide Enden über Wurst Nr. 2 kreuzen.
5. + 6. Genauso nun mit den Enden von Wurst Nr. 2 vorgehen. 
7. + 8. Und dasselbe Spiel wieder mit Wurst Nr. 1
 
Eigentlich geht es nur um das Überkreuzen! Am Ende die Enden schön verpacken und ein schönes Ende formen! 
 
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Sara’s Hefe Zopf Kunde
 
1. Den Teig kann man wunderbar auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen! Dann einfach früh genug rausnehmen und auf Zimmertemperatur warm werden lassen, bevor man ihn verarbeitet. 
2. Man kann den Zopf auch ohne Abdecken bei 50°C im Ofen gehen lassen.
3. Je dicker man die Würste macht, desto kürzer und breiter wird der Zopf. Je dünner desto länger der Zopf!
4. Mein Problem war vorher meist das der Zopf zu „krustig“ wurde. Am Anfang glaubte ich, dass das Schweizer Zopfmehl der Grund für die perfekte Kruste war. Nachdem ich einmal aber kein Zopfmehl im Haus hatte, musste ich Normal Mehl benutzen und die Kruste wurde wieder perfekt. Der Grund: Das Abdecken mit Folie! Einmal hatte ich dies nämlich erst nach 20 Minuten getan und trotz Zopfmehl wurde die Kruste wieder „knuspriger“ … also muss es demnach daran liegen! Was eine Erleichterung ;-) Ich hatte schon das Bild im Kopf wie ich mit 20kg Zopfmehl im Gepäck über die Schweizer Grenze fahre :-) 
 
Falls ihr am Wochenende etwas Zeit habt und eher der Spät-Frühstücker seid, dann kann ich euch dieses Rezept nur wärmstens empfehlen!
 
Herzliche Grüße
xoxo
Sara 

Quelle: Hefeteig Rezept aus der Lecker Bakery, Ausgabe 01/2013

Klassischer Hefezopf
 
Zutaten
  • 500g Mehl
  • 200ml Milch
  • ½ Packung frische Hefe
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 100g Butter
  • 1 Eigelb
  • etwas Milch
Zubereitung
  1. Mehl in eine Schüssel geben.
  2. Milch in der Mikrowelle oder auf dem Herd lauwarm erhitzen.
  3. Die Hefe langsam hineinbröckeln lassen, darauf achten dass die Milch nicht zu heiss ist, dies tötet die Hefe ab! Nun unter Rühren die Hefe auflösen.
  4. Milch mit Hefe, Zucker und Ei zum Mehl geben und mit einem Rührgerät mit Knethaken oder mit der Hand verkneten.
  5. Butter in kleine Flöckchen schneiden und langsam während des Rühren hineingeben.
  6. Wenn alle Zutaten verknetet sind und der Teig sich zu einer Kugel formt, noch ca. 3 Minuten weiter kneten.
  7. Anschliessend den Teig an einem warmen Ort zugedeckt 40 Minuten gehen lassen.
  8. Den Teig nun in zwei Hälften teilen und wie auf der Anleitung oben beschrieben zu einem Zopf flechten.
  9. Diesen dann wieder 20 Minuten gehen lassen. In der Zeit ein Eigelb mit etwas Milch verquirlen. Anschliessend den Zopf damit bepinseln.
  10. Den Ofen auf 200°C einstellen und den Zopf ca. 25 Minuten backen. Nach 15 Minuten den Zopf mit Alufolie bedecken und weiter backen.
  11. Abkühlen lassen, schneiden und mit Marmelade und Butter geniessen!

9 comments for Klassischer Hefezopf

  1. yase said:

    Zopf schmeckt auch, wenn er am Samstagabend gebacken wird! :)
    Herzlichen Dank für die Lobeshymne auf den Zopf. Ohne ist nicht Wochenende….
    Herzlichst
    yase

  2. sannekurz said:

    Ah, gerade dieses Wochenende habe ich so ein Hefezopf Rezept gesucht!
    Und leider nur salzige Hefezöpfe und Rezepte für gefüllten Zopf gefunden.
    Was ein schöner Zufall, das jetzt heute hier zu entdecken! Die Hefe wird gleich verarbeitet

  3. Eine wunderbare Foto-Anleitung! Ich backe zum Frühstück auch oft einen Hefezopf, Mandelstuten und dergleichen. Die sind bei meinen Kindern immer ein Hit und sind schneller aufgegessen, als man sie backen kann!
    Einen tollen Wochenstart…
    Vor Kurzem gab es auch meinem Blog ein Rezept mit Zimtschnecken sowie Frühstückshörnchen, ebenfalls aus Hefeteig :-)

  4. Toll ich liebe Hefeteig und bei mir gibt es oft was in der Richtung.Den Zopf hast du super hin bekommen.Du hast wirklich Liebe zum backen.L.G.Edith.

  5. Juni Verse said:

    Hefeteig und auch ein Zopf geht immer. Am liebsten ja Mohnzopf – yammi!
    Probiere gerade ein neues Hefeteig-Rezept aus. Am Ende sollen Puddingschnecken dabei rauskommen. Pudding habe ich gestern schon gekocht, der soll einen Tag stehen! Ich bin gespannt! :-)

    LG, Ni von JuNi
    http://juni-lifestyle.blogspot.de/

  6. Flowerstar said:

    Hmm, Hefezopf ist wirklich wunderbar – auch wenn ich ihn wohl auch lieber Samstag Abend backen würde *lach*. Was genau zeichnet denn Zopfmehl aus?

    Liebe Grüße,
    Mareike

  7. Rehlein said:

    Oh ich liebe ja alles aus Hefeteig und solch einen Zopf wollte ich auch schon laaange mal backen. Dein Rezept schaut gut! Ich werd das bestmmt bald mal versuchen – geht sicherlich auch ohne Zopfmehl. ;)

    Beste Grüße
    Rebecca von bambi backt

  8. Thy said:

    Auf der Suche nach einem Rezept für einen Hefezopf bin ich auf deinen tollen Blog gestoßen! Hast jetzt eine Leserin mehr! :) ♥

    Den Hefezopf werde ich an Ostern backen. ♥

  9. ein großer Block mit einem einzigen Wort perfekt

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